Wie zu jedem Tag in der Spirit-Week, gab es auch am Mittwoch ein Tagesthema, welches diesmal „Way Back Wednesday“ hieß. Dabei sollten sich die Schüler ein mindestens 3 Jahre altes Bild von sich selber aussuchen, und sich dann so verkleiden wie auf dem Bild. Wir Deutschen haben aber nicht daran teilgenommen, da wir heute einen Ausflug während der Schulzeit auf dem Programm hatten. Der Tag startete allerdings trotzdem in der Schule mit dem uns mittlerweile schon alltäglichen Ablauf: die einzelnen Präsentationsgruppen der Deutschen wurden zu unterschiedlichen Klassen geschickt, um dort ihre ausgearbeiteten Vorträge vorzuführen, über zum Beispiel unsere Schule oder Musik in Deutschland. Dieser Teil war aber der uninteressanteste des ganzen Tages, da wir Deutschen und auch einige Amerikaner die Vorträge schon fast auswendig können.

Unser Weg führte uns dann mit amerikanischen Bussen und einer alten New Orleanser Straßenbahn zur Mardi Gras World, eine riesige Werkstatt und Museum des Karnevals in NOLA, der eine unglaublich große kulturelle Rolle spielt und einzigartig für diese Stadt in den USA ist. Die Tour im Museum startete mit einem Film, der die Geschichte von Mardi Gras (französisch für Fetter Dienstag) aufzeigte, und wie die Wagen und Figuren alle heute und damals hergestellt wurden. Zusätzlich dazu bekamen wir dann aber bei der tatsächlichen Führung durch die riesigen Hallen noch mehr Details und konnten sogar die Künstler beim akkuraten bemalen der Figuren auf den sogenannten „Floats“ live beobachten.
Am Ende der Führung hatten wir dann alle noch die Möglichkeit uns Karnevalskleider über zu ziehen und Gruppenbilder zu machen, was wir dann auch taten.

Im Anschluss sind einige Schüler dann noch zum Riverwalk, einem großen Outlet-Center am Fluss, gegangen und haben dort etwas gegessen, um danach noch zum berüchtigten French Market zu gehen und sich die zahlreichen interessanten Waren anzuschauen – und die ein oder andere Kleinigkeit zu kaufen. Danach haben alle ihren Tag verschieden ausklingen lassen. Erik und ich für unseren Teil sind zum Beispiel dann vom French Quarter 2 Stunden in der Sonne nach Hause gelaufen und haben dabei viele Interessante Viertel gesehen.

Paul



Niko auf Reisen 5

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